Im Zeitraum von Januar bis September 2026 erreichte der Flächenumsatz auf dem Frankfurter Bürovermietungsmarkt ein Volumen von 263.100 m². Dieser Wert liegt 42 % unter dem Vorjahresniveau und unterschreitet den Zehnjahresdurchschnitt um 21 %.
Die Leerstandsquote blieb im Vergleich zum vorangegangenen Quartal konstant bei 14,1 %. Im Jahresvergleich erhöhte sich dieser Wert um 20 Basispunkte. Die Spitzenmiete lag stabil bei 56,00 EUR/m² im Vergleich zum Vorquartal, verzeichnete jedoch gegenüber dem Vorjahresquartal einen Anstieg von 7,7 %. Die Medianmiete betrug 19,90 EUR/m² und stieg sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich um 2,1 %.
Marktdynamik und Nachfrage
Dennis Arnold, Associate Director und Teamleader Office Agency bei Savills in Frankfurt, stellte fest, dass die Marktdynamik von 2025 in diesem Jahr nicht erreicht wurde. Er führte dies auf verlängerte Entscheidungsprozesse bei Flächenanmietungen zurück, die durch globale wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst seien. Dennoch sei im dritten Quartal eine Bewegung im Markt erkennbar gewesen, insbesondere im mittleren Flächensegment. Dies zeige sich in zwanzig Mietvertragsabschlüssen über 1.000 Quadratmeter.
Die aktuelle Nachfrage verteilt sich über verschiedene Branchen. Finanz- und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche beziehungsweise öffentlichkeitsnahe Institutionen stellen wesentliche Akteure dar. Auch im oberen Preissegment zeigten sich weiterhin Aktivitäten, mit Abschlüssen jenseits von 50 Euro pro Quadratmeter im dritten Quartal. Diese hochpreisigen Transaktionen konzentrierten sich im bisherigen Jahresverlauf primär auf das Bankenviertel und die Innenstadt.
Ausblick und Erwartungen
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert Savills einen Flächenumsatz, der unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Ergänzend wird bis zum Jahresende ein weiterer Anstieg der Spitzenmiete erwartet. Die genannten Entwicklungen unterstreichen die anhaltende Relevanz des Frankfurter Büromarktes, wenngleich unter angepassten ökonomischen Prämissen.














