Sprache
DEEN
Projektentwicklung··2 min

Forschungsbetrieb des DFZ-Bau startet

Im Rahmen eines gemeinsamen Termins im Bundesrat nahmen die ersten Forschungsprojekte des zukünftigen Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen (DFZ-Bau) ihre Tätigkeit auf.

KI-generiertForschungsbetrieb des DFZ-Bau startet – KI-generiertes Symbolbild
Forschungsbetrieb des DFZ-Bau startet. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Gründungsphase des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen (DFZ-Bau) hat einen entscheidenden Fortschritt erzielt: Am vergangenen Freitag begann die Forschungstätigkeit im Rahmen der ersten Projekte. Dieser Start, der in Anwesenheit der Gründungspartner im Bundesrat erfolgte, gilt als wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur institutionellen Gründung des Zentrums, die für das Jahr 2026 vorgesehen ist.

Das DFZ-Bau, als gemeinsames Vorhaben von Bund, den Ländern Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg sowie Akteuren aus Wissenschaft und Praxis konzipiert, soll eine zentrale Funktion bei der Koordination und Bündelung der Bauforschungsaktivitäten in Deutschland übernehmen. Ein primäres Ziel ist die Stärkung des Innovationstransfers in die Bauwirtschaft, um Forschungsergebnisse beschleunigt in die praktische Anwendung zu überführen. Das Zentrum ist als integraler Bestandteil der Transformation des Bauwesens geplant, um auf Herausforderungen wie den Klimawandel und den hohen globalen Ressourcenverbrauch adäquat zu reagieren.

Neuer Forschungsansatz und erste Projekte

Im Zentrum der Arbeitsweise des DFZ-Bau steht ein praxisintegrierter, experimenteller und eng am realen Baugeschehen orientierter Forschungsansatz. Neue Verfahren, Materialien, Technologien und Prozesse sollen unter realen Bedingungen erprobt, systematisch bewertet und gemeinsam mit der Praxis weiterentwickelt werden. Diesen Ansatz setzen die ersten Projekte an den Forschungsstandorten Dresden, Stuttgart/Karlsruhe und Weimar bereits um. Bundesministerin Hubertz übergab die Förderurkunden, womit die inhaltliche Arbeit des Forschungszentrums offiziell begann.

Der frühzeitige Forschungsstart, der parallel zum Aufbau der formalen Vereinsstrukturen erfolgt, unterstreicht den Anspruch des neuen Zentrums, zügig einen substanziellen Mehrwert zu generieren. Diese gemeinsame Zielsetzung wurde von den Vertretern der Projektpartner bekräftigt: Ministerpräsident Özdemir (Baden-Württemberg), Ministerpräsident Voigt (Thüringen) und Chef der Staatskanzlei Dr. Handschuh (Sachsen) betonten ebenso wie die Professoren Menges (Universität Stuttgart), Mechtcherine (TU Dresden) und Benz (Bauhaus-Universität Weimar) die Bedeutung der Initiative. Ministerin Hubertz hob hervor, dass schneller, kostengünstiger und klimafreundlicher gebaut werden müsse und das DFZ-Bau dafür stehe, Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zu bringen.

Herr Özdemir unterstrich die Einbringung des starken Bauwesens in Baden-Württemberg mit seiner exzellenten Forschungslandschaft und leistungsstarken Industrie in den dezentralen Forschungsverbund. Herr Voigt betonte die Zielsetzung, Wissen aus der langjährigen Bauforschung in Weimar schneller in konkrete Lösungen zu übersetzen. Herr Dr. Handschuh bezeichnete das DFZ-Bau als Meilenstein für Sachsen und einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel, der Spitzenforschung in die Lausitz bringen und hochwertige Arbeitsplätze in Bautzen schaffen werde.

Initialprojekte und wissenschaftliche Begleitung

Zum Auftakt fördern der Bund und die beteiligten Gründungsländer drei Initialprojekte. Diese dienen der Vorbereitung der künftigen Forschungscluster des DFZ-Bau und werden wissenschaftlich vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet.

  • —An der Universität Stuttgart und in Karlsruhe entstehen zwei Experimentalplattformen in bestehenden Gebäuden. In diesen Reallaboren erproben Wissenschaft, Unternehmen und öffentliche Partner neue Sanierungskonzepte mittels Baurobotik, Künstlicher Intelligenz, digitalen Gebäudezwillingen, nachhaltigen Materialien und erneuerbaren Energiesystemen.
  • —Die Technische Universität Dresden ist an einem weiteren der Initialprojekte beteiligt, welches die Forschungstätigkeit des DFZ-Bau weiter konkretisiert.

Auf der Suche
nach einem
Immobilienmakler?

Michael Freitag — Gründer FREITAG® Immobilien
Michael Freitag
Gründer der FREITAG® Immobilien GmbH
Über 15 Jahre Erfahrung in Bayern & Umland
— FREITAG Immobilien

Ihr diskreter Partner für institutionelle Transaktionen im DACH-Raum.

Als Premium-Immobilienkanzlei mit Sitz in München begleiten wir Investoren, Family Offices, Bauträger und Bestandshalter bei Ankauf, Verkauf und Bewertung von Wohn-, Zins- und Gewerbeobjekten — vertraulich, marktnah und auf Augenhöhe.

3.600+
Gemeinden im Marktradar
48 h
Erst­einschätzung Ihres Objekts
Off-Market
Diskreter Käuferkreis
DACH
DE · AT · CH
— Vertraulicher Kontakt

Sprechen wir über Ihr Portfolio.

Ankaufsprofile, Off-Market-Opportunitäten, Bewertungen oder Projektentwicklungs-Anfragen — wir antworten persönlich innerhalb von 24 Stunden, NDA selbstverständlich.

Telefon
+49 (0) 89 158 90 140
E-Mail
E-Mail anzeigen
Sitz
München
— Weitere News
— Meistgelesen im Journal