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FASTR und KUGU entwickeln datenbasiertes Energiemanagementsystem für die Immobilienwirtschaft

FASTR und das Berliner Technologieunternehmen KUGU haben in einer strategischen Partnerschaft das Energiemanagementsystem „Pulse“ entwickelt, um Wärmeerzeugungsanlagen digital zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren.

KI-generiertFASTR und KUGU entwickeln datenbasiertes Energiemanagementsystem für die Immobilienwirtschaft – KI-generiertes Symbolbild
FASTR und KUGU entwickeln datenbasiertes Energiemanagementsystem für die Immobilienwirtschaft. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

FASTR, ein führender Energiedienstleister und Dekarbonisierungspartner der Immobilienwirtschaft, und KUGU, ein Berliner Technologieunternehmen, haben eine strategische Kooperation geschlossen. Ziel dieser Partnerschaft ist die Entwicklung des Energiemanagementsystems „Pulse“, welches speziell auf die Anforderungen der Immobilienwirtschaft und von Energiedienstleistern zugeschnitten ist.

Die digitale Plattform „Pulse“ ermöglicht die Fernüberwachung, Analyse, Steuerung und Optimierung von Wärmeerzeugungsanlagen. Dabei fließen die jeweiligen Kernkompetenzen der beteiligten Unternehmen ein: FASTR verfügt über Expertise in der Planung, dem Bau, der Finanzierung und dem Betrieb sowie der Optimierung von Energieanlagen. KUGU steuert seine Technologie und sein Know-how im digitalen Energiemanagement sowie in der KI-basierten Heizungsoptimierung bei. Mit „Pulse“ werden Betriebs- und Verbrauchsdaten aus gesamten Anlagenportfolios zentral zusammengeführt. Aktuell sind bereits über 500 Anlagen an das System angebunden, der Roll-out innerhalb des gesamten FASTR-Portfolios ist bis zum Jahresende vorgesehen.

Intelligente Steuerung und garantierte Effizienz

Die Technologie von „Pulse“ transformiert den Heizungskeller zu einem digital steuerbaren Bestandteil der Energieinfrastruktur. Enno Philipps, Head of Operations bei FASTR, führte aus, dass die Performance von Anlagen datenbasiert, kontinuierlich und aktiv verbessert werden könne, was künftig verbindliche Einsparungszusagen ermöglicht. Dies markiere den nächsten Schritt in der Transformation von FASTR vom Energielieferanten zum strategischen Dekarbonisierungspartner. Philipps ergänzte, dass „Pulse Premium“ eine garantierte Wärmeverbrauchseinsparung von bis zu 12 Prozent pro Jahr im jeweiligen Portfolio ermöglichen werde. Das System nutzt die praxiserprobte Technologie der KUGU Energieplattform, die Heizungsanlagen bedarfsgerecht und kontinuierlich auf Basis eines KI-gestützten digitalen Gebäudezwillings optimiert. Bei sektorengekoppelten Anlagen können zudem dynamische Strompreise, Photovoltaik und Speichersysteme berücksichtigt werden.

Der Mehrwert für Kunden besteht in der Skalierbarkeit, da „Pulse“ eine zentrale digitale Basis für die Steuerung und Auswertung des gesamten Immobilienportfolios schafft. Dies führt zu mehr Transparenz über die energetische Performance des Bestands und ermöglicht die frühere Erkennung von Auffälligkeiten sowie Optimierungspotenzialen. Gezieltere Eingriffe werden hierdurch begünstigt. Christopher von Gumppenberg, Mitgründer und Geschäftsführer von KUGU, betonte, dass die Dekarbonisierung des Gebäudebestands maßgeblich von der effizienten Betriebsweise bestehender und neuer Anlagen abhänge. Hier setze die gemeinsame Arbeit mit FASTR an, indem sie zeige, welches Potenzial durch die konsequente Verbindung von Technologie und Energiedienstleistung entstehe.

Strategische Bedeutung und Ausblick

Für FASTR stellt „Pulse“ einen wesentlichen Schritt in der strategischen Weiterentwicklung dar, um Immobilienunternehmen über den gesamten Transformationsprozess ihrer Bestände hinweg zu begleiten. Mit dem geplanten portfolioweiten Roll-out schafft FASTR eine weitere technologische Grundlage. Jens Goldmund, Head of Commercial bei FASTR, merkte an, dass es sich um einen Baustein eines gesamtheitlichen Energiemanagements auf Portfolio-Ebene handele, um die Energiewende aktiv mitzugestalten und Nebenkosten, Investitionen sowie die Anlagenverfügbarkeit langfristig im Blick zu behalten.

Die strategische Bedeutung eines datenbasierten Energiemanagements wird von FASTR auf der EXPO REAL 2026 in die Branchendiskussion eingebracht. Unter dem Titel „Pulse – Energiemanagement als Voraussetzung für die Dekarbonisierung“ diskutieren Enno Philipps und Christopher von Gumppenberg gemeinsam mit Stephan Thoenissen, Head of Sustainability bei LEG und Geschäftsführer von termios, in einem vom GdW moderierten Panel. Dort werden sie erörtern, warum kontinuierliche, transparente Anlagendaten eine Voraussetzung sind, um Investitionen nach Wirkung zu priorisieren, Einsparpotenziale im laufenden Betrieb zu identifizieren und Fortschritte gegenüber Mietern und Investoren nachzuweisen.

  • —GdW-Panel: 06.10.2026, 12:00 Uhr, Halle C1, Stand 120
  • —ZIA-Panel: 06.10.2026, 15:30 Uhr, Halle B2, Stand 411

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