Der Energiedienstleister FASTR hat die Rolle als Bronze-Partner des BFW Landesverbands Bayern übernommen. Die Kooperation knüpft an eine Vereinbarung an, die ursprünglich unter dem Namen BayWa Energie Dienstleistungs GmbH (BayWa EDL) begründet worden war. Nach deren erfolgter Integration und dem anschließenden Markenwechsel wird das Engagement nun unter der Marke FASTR fortgeführt. Das Unternehmen zählt zu den spezialisierten Dekarbonisierungspartnern der Immobilienwirtschaft und bringt seine energiewirtschaftlichen Kompetenzen in das bayerische Verbandsnetzwerk ein.
Ziel der Partnerschaft ist die Begleitung der Verbandsmitglieder bei der energetischen Transformation ihrer Bestände. Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche, skalierbare und praxistaugliche Konzepte zur Reduktion von Emissionen. Neben dem fachlichen Austausch mit den Mitgliedsunternehmen zielt die Zusammenarbeit darauf ab, den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern zu vertiefen und anwendbare Lösungswege für komplexe energiewirtschaftliche Anforderungen aufzuzeigen.
Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Gebäudebestand
Jens Goldmund, Head of Commercial bei FASTR, verweist auf das Spannungsfeld, in dem sich die Branche gegenwärtig bewegt. Die Immobilienwirtschaft stehe vor der Aufgabe, Klimaziele, wirtschaftliche Tragfähigkeit und Versorgungssicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Hierfür seien Lösungen notwendig, die im realen Gebäudebestand umsetzbar sind und nicht allein auf dem Papier bestehen. Der BFW Bayern biete eine wichtige Plattform für den Austausch mit Unternehmen und weiteren Akteuren, um praxistaugliche Wege zu entwickeln; zudem spiele die Abstimmung mit den Kommunen eine zentrale Rolle.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich neben der Vernetzung auf Informations-, Beratungs- und Fortbildungsangebote. Durch den kontinuierlichen Transfer von Fachwissen sollen aktuelle Problemstellungen der Immobilien- und Energiewirtschaft adressiert werden.
- —Kontinuierlicher Wissenstransfer zu energiewirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen
- —Gezielte Information, Beratung und Fortbildung der Verbandsmitglieder
- —Entwicklung umsetzbarer Lösungsansätze für die Dekarbonisierung im Gebäudebestand
- —Vertiefung des Dialogs zwischen Immobilienwirtschaft, Politik und kommunalen Entscheidungsträgern
Kooperation als Basis der Transformation
Aus Sicht des Verbandes bildet die Verbindung aus technischem Fachwissen und kaufmännischem Verständnis die Grundlage für eine erfolgreiche Bestandsentwicklung. Peter Hülsen, Geschäftsführer des BFW Landesverbands Bayern, betont, dass der Gebäudesektor seine Transformationsziele nur durch ein enges Zusammenwirken von Immobilien- und Energiewirtschaft erreichen könne. FASTR verbinde energiewirtschaftliche Expertise mit einem Verständnis für die wirtschaftlichen Anforderungen der Mitgliedsunternehmen, was wertvolle Impulse für den Verband schaffe.
Die Kooperation zielt darauf ab, den Mitgliedsunternehmen fundierte Orientierung zu bieten, um Liegenschaften zukunftssicher aufzustellen. Der strukturierte Austausch soll dazu beitragen, Hürden bei der Umsetzung von Energie- und Versorgungskonzepten frühzeitig zu erkennen und wirtschaftlich tragfähige Umsetzungen im bayerischen Immobilienmarkt zu fördern.














