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Erste Group hebt Jahresziel für Kreditvolumen auf über 290 Milliarden Euro an

Die Erste Group verzeichnet in den ersten neun Monaten 2026 deutliche Zuwächse im Kreditgeschäft und hebt ihr Jahresziel auf über 290 Milliarden Euro an.

KI-generiertErste Group hebt Jahresziel für Kreditvolumen auf über 290 Milliarden Euro an – KI-generiertes Symbolbild
Erste Group hebt Jahresziel für Kreditvolumen auf über 290 Milliarden Euro an. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Erste Group Bank AG setzt ihren Expansionskurs in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 fort. Ein solides organisches Wachstum sowie die Konsolidierung der polnischen Tochter Erste Bank Polska führten zu einem Anstieg des gesamten Kreditvolumens um 23,9 Prozent auf 287,4 Milliarden Euro. Im Dezember 2025 lag dieser Wert noch bei 232,0 Milliarden Euro. Angesichts dieser Entwicklung hob das Institut sein Jahresziel für Kundenkredite auf mehr als 290 Milliarden Euro an.

Auf vergleichbarer Basis, bereinigt um die Aktivitäten in Polen, wuchs das Kreditvolumen seit Jahresbeginn um 5,8 Prozent. Zuwächse verzeichnete die Bank insbesondere in Österreich, Tschechien und Ungarn. Im Privatkundengeschäft stiegen die Ausleihungen ohne Polen um 5,1 Prozent, was maßgeblich auf rund 85.000 neu vergebene Wohnbaukredite zurückzuführen ist. Das Firmenkundengeschäft legte um 6,5 Prozent zu, wobei Investitionsfinanzierungen mit mehr als 28.500 vergebenen Krediten den größten Anteil am Neugeschäft bildeten.

Wachstum im Kundengeschäft und Ausbau der Marktpräsenz

Peter Bosek, Vorstandsvorsitzender der Erste Group, betonte in diesem Zusammenhang, dass europäische Souveränität finanzstarke Unternehmen benötige, die über nationale Grenzen hinweg investieren. Zentraleuropa besitze das Potenzial, weiterhin ein bedeutender Wachstumsmotor des Kontinents zu bleiben. Das angehobene Kreditvolumenziel bringe das Vertrauen des Instituts in die ökonomische Leistungsfähigkeit der Region zum Ausdruck.

Die Integration der Erste Bank Polska schreitet planmäßig voran. Zu den operativen Meilensteinen zählen die Inbetriebnahme der lokalen Backoffice-Einheit Erste Operations sowie die Eingliederung des Vermögensverwalters Erste TFI in die Erste Asset Management. Zudem liegt die aufsichtsrechtliche Genehmigung für ein freiwilliges Übernahmeangebot vor, mit dem die Erste Group ihre Beteiligung an der polnischen Einheit auf über 50 Prozent aufstocken möchte. Das Angebot beginnt am 2. November 2026, während die Annahmefrist am Folgetag startet.

Ergebnisentwicklung und Ertragskennzahlen der ersten neun Monate

  • —Kundeneinlagen: Anstieg um 28,1 Prozent auf 324,1 Milliarden Euro inklusive 59,9 Milliarden Euro aus Polen
  • —Zinsüberschuss: Zuwachs um 43,4 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro unter Einbezug der polnischen Tochter
  • —Provisionsüberschuss: Erhöhung um 24,0 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, gestützt durch das Wertpapiergeschäft
  • —Verwaltetes Vermögen: Ausweitung auf 120,3 Milliarden Euro gegenüber 103,9 Milliarden Euro Ende 2025

Die Betriebserträge der Gruppe erhöhten sich inklusive der Erste Bank Polska um 40,1 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro. Die Betriebsaufwendungen stiegen zeitgleich um 30,1 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, was zu einer Verbesserung des Betriebsergebnisses um 49,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro führte. Die Kosten-Ertrags-Relation sank infolgedessen auf 44,0 Prozent. Die Risikokosten beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 451 Millionen Euro beziehungsweise 21 Basispunkte des durchschnittlichen Bruttokundenkreditbestands.

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