Der New Yorker Immobilieninvestor David Werner baut seine Präsenz in Midtown Manhattan weiter aus. Wie aus Branchenkreisen hervorgeht, hat Werner einen Anteil von 49 Prozent an dem Bürokomplex 605 Third Avenue erworben. Die Immobilie, ein 43 Stockwerke zählendes Hochhaus mit einer Mietfläche von rund einer Million Quadratfuß, wird künftig gemeinsam mit dem bisherigen Miteigentümer Fisher Brothers geführt.
Der exakte Kaufpreis für die Beteiligung wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. J.P. Morgan Asset Management, der bisherige Miteigentümer an der Seite von Fisher Brothers, hatte die 49-Prozent-Quote im Juli auf Basis einer Gesamtbewertung der Liegenschaft von 425 Millionen Dollar am Markt platziert. Vermittelt wurde die Transaktion durch ein Maklerteam von Newmark, bestehend aus Adam Spies, Joshua King, Adam Doneger, Doug Harmon, Marcella Fasulo und Avery Silverstein.
Fokussierung auf klassische Büronutzung ohne Umnutzungspläne
Obwohl David Werner im New Yorker Markt maßgeblich an Projekten zur Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum beteiligt ist – unter anderem am ehemaligen Pfizer-Hauptsitz an der Adresse 219–235 East 42nd Street –, verfolgt er bei 605 Third Avenue keine Umnutzungsabsichten. Das Gebäude soll weiterhin vollständig als Büroimmobilie betrieben werden.
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Für Werner stellt dieser Zukauf das zweite Engagement im Segment traditioneller Midtown-Büroimmobilien innerhalb des vergangenen Jahres dar. Im vergangenen Dezember hatte der Investor bereits den nahegelegenen Turm One Dag Hammarskjöld Plaza für 270 Millionen Dollar von Rockpoint übernommen.
Hintergrund zur Transaktionsstruktur
Der Einstieg von David Werner folgt auf eine veränderte Finanzierungsstrategie bei Fisher Brothers. Das Unternehmen hatte zuvor Pläne für eine Anleiheemission am israelischen Kapitalmarkt zurückgezogen, nachdem das Interesse internationaler Investoren vor dem Hintergrund steigender Zinsen und veränderter Marktbedingungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Ursprünglich beabsichtigte das Haus, über unbesicherte Anleihen rund 100 Millionen Dollar aufzunehmen, um den 49-Prozent-Anteil von J.P. Morgan Asset Management selbst zu erwerben sowie Investitionen und Vermietungskosten im Bestandsportfolio zu finanzieren.














