CTP, als führender Eigentümer, Entwickler und Bestandshalter von Logistik- und Industrieimmobilien in Europa, hat in Simmern einen Logistikneubau erfolgreich abgeschlossen. Die moderne Halle umfasst eine Bruttogrundfläche von rund 7.800 Quadratmetern. Dieser Bau entstand auf einer spezifischen Teilfläche von circa 15.100 Quadratmetern, die wiederum Teil eines umfassenderen Grundstücks von etwa 127.000 Quadratmetern ist. Die Fertigstellung der Immobilie in der Argenthaler Straße 11 erfolgte im Juni 2026.
Das Objekt wurde gezielt für einen Hersteller von Drucklufttechnik konzipiert. Es verfügt über nutzerspezifische Büroflächen und ist primär für Lagerzwecke vorgesehen. Die technische Ausstattung der Halle umfasst lichte Höhen von zehn sowie 16,70 Metern. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die zukünftige Anpassungsfähigkeit gelegt: Das Gebäude ist strukturell für den späteren Einbau eines Schmalganghochregallagers und eines automatisierten Kleinteilelagers vorgerüstet. Diese Vorbereitung ermöglicht eine effiziente Flächennutzung und die Option zur weiteren Automatisierung der Lagerkapazitäten des Mieters.
Die bauliche Umsetzung verantwortete die Niederlassung Stuttgart der LIST Bau in ihrer Funktion als Generalunternehmer. Das Projekt ist nach dem DGNB Gold Standard zertifiziert, was die Einhaltung hoher Nachhaltigkeitskriterien unterstreicht.
Strategische Ausrichtung und Standortvorteile
Sarah Klein, Construction Director bei CTP Deutschland, betonte die langfristige Planung des Unternehmens. Sie führte aus, dass die Standorte nicht allein für aktuelle Anforderungen entwickelt würden, sondern eine dauerhafte Funktionalität gewährleistet sein müsse. In Simmern sei diese Perspektive bereits in der Planungsphase berücksichtigt worden. Die variierenden Hallenhöhen sowie die bauliche Vorrüstung für spezifische Lagersysteme schaffen die Grundlage für eine effiziente Flächennutzung und zukunftsfähige Logistikprozesse. Dies sichert langfristige Perspektiven für die Mieter und die nachhaltige Nutzbarkeit der Immobilien auch bei sich ändernden Anforderungen.
Der Standort Simmern ist in einem etablierten Industrie- und Gewerbeumfeld im Hunsrück situiert, geprägt durch Industrie-, Produktions- und Logistikunternehmen. Dies bietet Unternehmen eine gewachsene gewerbliche Infrastruktur, ein breites Potenzial an Arbeitskräften und die strategische Lage zwischen den Wirtschaftsräumen Rhein-Main, Rhein-Ruhr und der Großregion Trier. Ein wesentlicher Vorteil ist die überregionale Verkehrsanbindung.
- —Die Bundesstraße B50 südlich von Simmern ermöglicht einen direkten Anschluss an die Autobahn A61 bei Rheinböllen, welche in etwa acht Fahrminuten erreichbar ist.
- —Über die A61 bestehen direkte Verbindungen nach Koblenz, Mainz, ins Rhein-Main-Gebiet und weiter nach Süddeutschland.
- —Die B50 bietet zudem eine leistungsfähige West-Ost-Verbindung in Richtung Trier, Eifel und die Benelux-Staaten.
- —Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist vom Standort aus ebenfalls zeitnah erreichbar, was die Attraktivität für Unternehmen mit regionalen und überregionalen Lieferketten erhöht.














