Concular, bekannt als ein maßgebliches Unternehmen im Bereich des kreislaufgerechten Bauens in Deutschland, erweitert seine Präsenz im süddeutschen Markt durch die Eröffnung einer Niederlassung in München. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die Aktivitäten in Bayern zu intensivieren und den regionalen Anforderungen gerecht zu werden. Die Leitung des Standorts sowie die Verantwortung für den strategischen Aufbau und die Marktentwicklung in Bayern übernimmt Marlene Stechl mit sofortiger Wirkung. Durch diese Expansion in die bayerische Landeshauptstadt ergänzt Concular sein bestehendes Netzwerk von sechs Standorten in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Hamburg und Wien.
Die Eröffnung des Münchner Standorts erfolgt in einer Phase dynamischer Entwicklungen im bayerischen Bausektor. Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft gewinnt in der Region erheblich an Bedeutung. Dies wird durch verschiedene Initiativen und Projekte untermauert, die wegweisende Impulse setzen. Dazu gehören spezifische Förderprogramme wie die städtische „Pilotförderung Zirkuläres Bauen“ in München sowie umfangreiche Forschungsprojekte, darunter das EU-Verbundprojekt CirCoFin, das im Rahmen von Horizon Europe gefördert wird. Diese Rahmenbedingungen schaffen ein förderliches Umfeld für die Implementierung zirkulärer Baupraktiken.
Expertise und regionale Verankerung
Der neue Standort in München dient als zentrale Anlaufstelle für verschiedene Akteure im Bausektor. Projektentwickler, Bestandshalter sowie Vertreter der öffentlichen Hand finden hier direkte Unterstützung, um Baumaterialien lokal zu sichern und zirkuläre Prozesse fest in der Region zu etablieren. Dies unterstreicht das Engagement von Concular, Urban Mining und die Wiederverwendung von Bauteilen in größerem Maßstab zu ermöglichen, wie es bereits bei regionalen Referenzprojekten wie dem Kulturforum Königsbrunn erfolgreich demonstriert wurde.
Für den Aufbau des bayerischen Standorts hat Concular mit Marlene Stechl eine ausgewiesene Fachkraft gewonnen. Frau Stechl verfügt über eine fundierte Expertise an der Schnittstelle von Architektur, Forschung und Unternehmertum. Sie ist zweifache Absolventin der Technischen Universität München, wo sie einen Masterabschluss in Architektur (M.A.) und einen Master of Science in Management (M.Sc.) erwarb. Zuletzt war sie Mitgründerin und Geschäftsführerin des Start-ups onmatter, vormals HopfON. Dort entwickelte sie kreislaufgerechte Akustikpaneele unter Verwendung landwirtschaftlicher Reststoffe.
Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit war Marlene Stechl an der TU München in Forschung und Lehre aktiv, mit einem Fokus auf biobasierte und regionale Baustoffe. Ihre Beteiligung an nationalen und europäischen Forschungsprojekten unterstreicht ihre wissenschaftliche Tiefe. Für ihre Leistungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie, den TUM IDEAward, den Munich Impact Award und eine Anerkennung bei der DGNB Sustainability Challenge. Frau Stechl betont, dass in Bayern im Bereich der Kreislaufwirtschaft aktuell eine signifikante Entwicklung zu beobachten ist und sie hier ein erhebliches Potenzial sieht. Sie freut sich darauf, mit ihrer Rolle Urban Mining in Bayern zu etablieren und die Kreislauffähigkeit im süddeutschen Bausektor zu intensivieren.














