Der in London ansässige Spezialfinanzierungsmakler Churchbridge Capital hat die Maklergebühren für Kreditnehmer bei seinen zentralen Überbrückungsdarlehen gestrichen. Gleichzeitig führt das Unternehmen ein Cashback-System ein, bei dem ein Teil der von den Kreditgebern gezahlten Provisionen direkt an die Kunden zurückgeführt wird.
Mit diesem Schritt zielt das Institut darauf ab, die Finanzierungskosten für Immobilieninvestoren, Vermieter, Projektentwickler und gewerbliche Eigentümer spürbar zu reduzieren. Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten gewinnen transparente und kosteneffiziente Konditionen bei kurzfristigen Immobilienfinanzierungen zunehmend an Bedeutung.
Neuausrichtung der Kostenstruktur bei Zwischenfinanzierungen
Das neu eingeführte Modell weicht von den gängigen Gepflogenheiten im Bereich der Zwischenfinanzierungen ab. Üblicherweise erheben Makler für die Strukturierung kurzfristiger Kredite sowohl Vermittlungsgebühren von den Darlehensnehmern als auch Provisionen von den finanzierenden Instituten. Churchbridge Capital verzichtet nun vollständig auf die direkte Honorarbelastung der Kreditnehmer.
Durch die anteilige Rückerstattung der institutionellen Kreditgeberprovisionen entsteht für die Kunden ein unmittelbarer Liquiditätsvorteil. Dieser finanzielle Spielraum soll insbesondere Akteuren zugutekommen, die Überbrückungskredite für zügige Objektankäufe, Umstrukturierungen oder zur Deckung temporärer Kapitalbedarfe heranziehen.
- —Vollständiger Wegfall der Vermittlungsgebühren für Kreditnehmer bei Überbrückungskrediten
- —Einführung einer anteiligen Rückvergütung von Kreditgeberprovisionen an die Kunden
- —Kostensenkung für Investoren, Vermieter und Entwickler bei kurzfristigen Kapitalaufnahmen
Bedeutung für den gewerblichen Finanzierungsmarkt
Kurzfristige Überbrückungsdarlehen, im britischen Markt als Bridging Loans etabliert, stellen ein wichtiges Instrument dar, um Transaktionen vor einer langfristigen Refinanzierung abzuwickeln oder Zukäufe bei Auktionen fristgerecht zu sichern. Durch den Verzicht auf borrower-seitige Gebühren verringert das Londoner Unternehmen den finanziellen Gesamtaufwand bei solchen Transaktionen.
Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf den intensiven Wettbewerb unter Vermittlern von Spezialfinanzierungen. Marktbeobachter sehen in der Verbindung aus Gebührenerlass und Cashback-Modell einen Ansatz, der institutionelle Preismodelle auch für private Investoren und gewerbliche Entwickler zugänglicher macht.














