Die CA Immo hat den Verkauf des IntercityHotel Frankfurt Hauptbahnhof Süd bekannt gegeben. Käufer ist ein Fondsvehikel der Art-Invest Real Estate. Mit dieser Transaktion veräußert die CA Immo das letzte Objekt in ihrem Portfolio, das ausschließlich als Hotel genutzt wird. Dies unterstreicht die konsequente strategische Ausrichtung des Unternehmens auf hochwertige Class-A-Büroimmobilien.
Das betreffende IntercityHotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Hauptbahnhof. Es wurde von CA Immo entwickelt und im Jahr 2018 fertiggestellt. Das Gebäude umfasst eine Mietfläche von rund 18.700 Quadratmetern. Es handelt sich um ein Vier-Sterne-Hotel mit insgesamt 414 Zimmern sowie einem Konferenzzentrum. Das Hotel ist langfristig an die InterCityHotel GmbH vermietet.
Strategische Neuausrichtung und Portfoliofokus
Der Verkaufsentscheid reflektiert die strategische Fokussierung der CA Immo. Das Unternehmen positioniert sich als spezialisierter Investor, Manager und Entwickler von modernen Büroimmobilien. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die Metropolregionen Deutschlands, Österreichs und Zentraleuropas. CA Immo deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Gewerbeimmobilien ab und verfügt über eine signifikante eigene Baukompetenz.
Die rechtliche Beratung der CA Immo während der Transaktion erfolgte durch McDermott Will & Schulte. Die Veräußerung des Hotels unterstreicht die klare strategische Vorgabe, das Portfolio auf kernige Büroobjekte zu konzentrieren und nicht-strategische Assets zu monetarisieren. Dies dient der weiteren Stärkung der Marktposition im Segment der hochklassigen Büroimmobilien.
Unternehmensprofil der CA Immo
- —Gründung: 1987
- —Börsennotierung: ATX der Wiener Börse
- —Immobilienvermögen: Rund 4,6 Milliarden Euro
- —Geografische Verteilung des Immobilienvermögens: 73 Prozent in Deutschland, 5 Prozent in Österreich, 22 Prozent in CEE
Die CA Immo verfügt über ein beträchtliches Immobilienvermögen, das sich auf rund 4,6 Milliarden Euro beläuft. Deutschland stellt dabei mit 73 Prozent den größten Anteil des Portfolios dar, gefolgt von CEE mit 22 Prozent und Österreich mit 5 Prozent. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und ist an der Wiener Börse im ATX gelistet, was seine etablierte Marktpräsenz und Kapitalmarktanbindung hervorhebt.














