Die BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) hat den offiziellen Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Quartiers „Dachgarten Unterbilk“ gegeben. An der Volmerswerther Straße in Düsseldorf entstehen 149 freifinanzierte sowie preisgedämpfte Mietwohnungen. Zusammen mit dem bereits realisierten ersten Bauabschnitt wird das Ensemble künftig 240 Wohneinheiten umfassen. Das Vorhaben ist Teil eines bundesweiten Investitionsprogramms von BPD, bei dem das Unternehmen 500 Millionen Euro in den deutschen Wohnungsbau allokiert, um rund 1.000 Mietwohnungen zu realisieren.
Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte anlässlich der Feierlichkeiten, dass die Schaffung von neuem Wohnraum für unterschiedliche Haushaltsgrößen eine zentrale Aufgabe der wachsenden Landeshauptstadt bleibe. Das Projekt leiste hierzu einen strukturellen Beitrag. Melanie Sauerbier, Leiterin der Region West bei BPD, hob hervor, dass die Entwicklung ohne vorherige Vorverkaufsquote und ohne feststehenden Endinvestor begonnen wurde, was die Verlässlichkeit des Unternehmens und die Überzeugung von der Lagequalität unterstreiche.
Angepasste Konzeption und architektonische Ausgestaltung
Im zweiten Abschnitt sind Einheiten mit zwei bis fünf Zimmern und Wohnflächen zwischen circa 50 und 140 Quadratmetern vorgesehen. Sämtliche Wohnungen erhalten einen Außenbereich in Form eines Balkons, einer Terrasse oder eines Gartens. Ergänzt wird die Anlage durch einen rund 350 Quadratmeter großen, gemeinschaftlich nutzbaren Dachgarten sowie einen Spielbereich. Für die architektonische Planung zeichnet das Düsseldorfer Büro Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure verantwortlich.
BPD reagierte mit der Ausrichtung auf die veränderte Marktlage: Anstelle der ursprünglich angedachten Eigentumswohnungen entstehen nun ausschließlich Mietwohnungen. Der vorangegangene erste Bauabschnitt, der 91 Wohnungen umfasst, ist bereits vollständig vermietet. Eine im Erdgeschoss untergebrachte Kindertagesstätte hat ihren regulären Betrieb ebenfalls aufgenommen.
Effizienzstandards und bauliche Umsetzung
Der Neubau wird nach dem Effizienzhaus-40-Standard errichtet, an das Fernwärmenetz angeschlossen und strebt ein DGNB-Zertifikat in Silber an. Geplant sind außerdem Photovoltaikanlagen sowie Begrünungen an Dächern und Fassaden. Das Mobilitätskonzept umfasst 81 Pkw-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie mehr als 300 Fahrradstellplätze inklusive Abstellflächen für Lastenräder. Ergänzend besteht eine fußläufige Anbindung an das Stadtbahn-, S-Bahn- und Busnetz.
Als Generalunternehmer für die Bauausführung fungiert die PORR. Die bauliche Fertigstellung des zweiten Abschnitts ist für Ende 2028 avisiert, der Einzug der ersten Bewohner soll Anfang 2029 erfolgen.














