Am 15. Oktober wurde in Aachen das Richtfest für einen Teilabschnitt des Wohnquartiers Rütscherhof begangen. Der bundesweit tätige Projektentwickler Bonava realisiert auf dem Areal an der Roermonder Straße 76 ein Gesamtprojekt, das nach seiner Fertigstellung 139 Wohneinheiten umfassen wird. Die Feierlichkeiten konzentrierten sich auf die bereits errichteten 109 Wohneinheiten, deren Fertigstellung einen wichtigen Meilenstein im Bauprozess darstellt.
Das Vorhaben im Rütscherhof ist auf eine heterogene Nutzung ausgerichtet und beinhaltet verschiedene Wohnformen. Geplant sind insgesamt 60 Eigentumswohnungen, 43 geförderte Studentenapartments sowie 30 Mikroapartments. Ergänzt wird das Angebot durch sechs Reihenhäuser, die das Spektrum des neuen Quartiers erweitern. Die vollständige Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für das Jahr 2028 avisiert.
Fokus auf studentisches Wohnen
Ein besonderes Augenmerk des Richtfests lag auf Haus 6, in dem 43 geförderte Studentenapartments entstehen. Diese Wohneinheiten wurden bereits im Vorfeld vom Studierendenwerk Aachen erworben, was die Integration in die studentische Versorgung der Stadt sicherstellt. Ein Vertreter des Studierendenwerks Aachen war anwesend und unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung dieses Wohnraumangebots.
Simon Thönes, Projektleiter bei Bonava, betonte, dass mit dem Richtfest ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung des Rütscherhofs erreicht sei. Er hob hervor, dass hier ein vielseitiges Wohnungsangebot geschaffen werde, das unterschiedliche Bedürfnisse adressiert – von Eigentumswohnungen und Reihenhäusern bis hin zu kompakten Apartments für Studierende. Die Kooperation mit dem Studierendenwerk Aachen ermögliche dabei die Bereitstellung geförderten Wohnraums für Studierende.
Lagegunst im Pontviertel
Das neue Wohnquartier befindet sich am Fuße des Lousbergs im Aachener Pontviertel, einer etablierten und nachgefragten Lage. Die Positionierung des Areals bietet eine Kombination aus Stadtnähe und Zugang zu Grün- und Erholungsflächen. Die Innenstadt Aachens ist von diesem Standort aus auf kurzen Wegen erreichbar. Die Präsenz zahlreicher Cafés, Bars und Freizeitangebote trägt zur Attraktivität des Viertels bei, insbesondere für die studentische Bevölkerung.














