Die Bayerische Hausbau Real Estate (BHRE) hat die Finanzierung für einen signifikanten Teil ihres Bestandsportfolios in München erfolgreich strukturiert. Ein Bankenkonsortium, bestehend aus der UniCredit Bank GmbH als Konsortialführer, der Berlin Hyp und der BayernLB, stellt hierfür Mittel in Höhe von 340 Millionen Euro bereit.
Diese Transaktion umfasst zwei prominente Objekte in zentraler Münchner Lage: Die Kaufingerstraße 15 und der Marienplatz 22. Für diese Immobilien wurde eine Finanzierung bis zum Jahr 2035 vereinbart. Ein drittes Objekt, das Arabella, ist ebenfalls Teil dieser Vereinbarung. Hier erstreckt sich die Finanzierung bis 2032 und dient der Überbrückung bis zum geplanten Beginn einer Revitalisierungsmaßnahme.
Bedeutung der Finanzierung im aktuellen Marktumfeld
Marcel Wnendt, Geschäftsführer der Bayerischen Hausbau Real Estate, hob hervor, dass eine langfristige Finanzierung dieser Größenordnung unter den gegenwärtigen Marktbedingungen als nicht selbstverständlich einzustufen sei. Die erfolgreiche Zusage werde als Vertrauensbeweis in die Qualität der Immobilien des Unternehmens interpretiert und unterstreiche die langjährige partnerschaftliche Beziehung zu den involvierten Banken. Diese Finanzierung etabliere eine solide Grundlage für die künftige Zusammenarbeit.
Dr. Christian Federspieler, Leiter Real Estate Germany der UniCredit Bank GmbH und Konsortialführer, äußerte sich erfreut über die gemeinsame Umsetzung dieser Finanzierung. Er betonte, dass die Transaktion gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld aufzeige, dass langfristige Finanzierungen für qualitativ hochwertige Immobilien mit verlässlichen Partnern realisierbar sind. Die UniCredit Bank schätze die fortgesetzte Kooperation mit der Bayerischen Hausbau Real Estate.
Strategische Implikationen
Der Abschluss dieser Finanzierung stärkt die bereits solide finanzielle Basis der Bayerischen Hausbau Real Estate maßgeblich. Sie schafft damit die notwendigen Voraussetzungen für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Dies beinhaltet die nachhaltige Bewirtschaftung und Optimierung des bestehenden Portfolios. Gleichzeitig ermöglicht sie den selektiven Ausbau des Geschäftsfeldes durch die Übernahme von Mandaten für Dritte.














