Der Gebiets- und Projektentwickler BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) hat die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt des Projekts „DU! Dachgarten Unterbilk“ in Düsseldorf erhalten. Auf dem Areal an der Volmerswerther Straße entstehen damit 149 weitere Mietwohnungen. In Kombination mit dem ersten Bauabschnitt, der 91 Wohnungen umfasst und 2025 fertiggestellt wurde, wächst das Quartier auf ein Gesamtvolumen von 240 Mieteinheiten an.
Der Baubeginn für die zweite Phase ist für das vierte Quartal 2026 terminiert, die bauliche Fertigstellung soll Ende 2028 erfolgen. Erste Einzüge der Mieterschaft sind für Anfang 2029 vorgesehen. Für den Entwurf zeichnet das Düsseldorfer Büro Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure verantwortlich, während der Baukonzern PORR als Generalunternehmer die schlüsselfertige Realisierung übernimmt.
Wohnungsmix und Quartiersausstattung an der Volmerswerther Straße
Als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen und die anhaltende Nachfrage nach städtischem Mietwohnraum konzipierte BPD das Angebot neu. Vorgesehen ist eine Mischung aus freifinanzierten und preisgedämpften Einheiten mit zwei bis fünf Zimmern sowie Wohnflächen zwischen 50 und 140 Quadratmetern. Sämtliche Wohneinheiten erhalten private Außenbereiche in Form von Balkonen, Terrassen oder Mietergärten. Ein rund 350 Quadratmeter großer Dachgarten zur gemeinschaftlichen Nutzung sowie ein integrierter Spielbereich ergänzen das Areal. Die Kindertagesstätte im Erdgeschoss des bereits voll vermieteten ersten Bauabschnitts ist seit Anfang des Jahres in Betrieb.
Das Bauvorhaben ist Teil einer bundesweiten Investitionsinitiative von BPD mit einem Volumen von 500 Millionen Euro, über die der Bau von rund 1.000 Mietwohnungen realisiert wird. Alexander Heinzmann, CEO von BPD Deutschland, hob hervor, dass das Unternehmen bewusst Verantwortung übernehme und Wohnraum dort schaffe, wo der Bedarf besonders hoch sei — dies geschehe in Düsseldorf ohne vorherige Vorvertriebsquote und ohne gebundenen Endinvestor. Armin Schneehain, Geschäftsführer bei PORR, betonte im Rahmen der Genehmigungserteilung die planmäßige Vorbereitung sowie die Fokussierung auf eine partnerschaftliche, qualitätsgerechte Ausführung.
Energetische Konzeption und Mobilitätsinfrastruktur
Die bauliche Umsetzung des zweiten Abschnitts erfolgt nach dem Effizienzhaus-40-Standard und strebt eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Silber an. Die Wärmeversorgung wird über das städtische Fernwärmenetz gesichert. Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie extensive Dach- und Fassadenbegrünungen sollen zur Optimierung des Mikroklimas beitragen.
- —81 Pkw-Stellplätze mit integrierter Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
- —Mehr als 300 Fahrradstellplätze inklusive Flächen für Lastenräder
- —Fußläufige Anbindung an das Verkehrsnetz über S-Bahn-, Stadtbahn- und Buslinien













