Der auf Wohnimmobilien spezialisierte Real Estate Investment Trust UDR hat gemeinsam mit dem alternativen Vermögensverwalter Apollo Global Management ein Joint Venture im Volumen von 2 Milliarden US-Dollar ins Leben gerufen. Im Zentrum der Kooperation steht ein Portfolio aus 19 Mehrfamilienhaus-Wohnanlagen mit insgesamt 7.059 Einheiten.
Kapitalstruktur und operatives Management
Im Rahmen der Transaktionsstruktur steuert Apollo 1,34 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital bei und sichert sich damit einen Anteil von zwei Dritteln an dem Gemeinschaftsunternehmen. UDR hält die verbleibende Beteiligung von einem Drittel und zeichnet weiterhin für den laufenden operativen Betrieb sowie das Management der Liegenschaften verantwortlich.
- —Gesamtvolumen des Joint Ventures: 2 Milliarden US-Dollar
- —Portfolio: 19 Wohnanlagen mit 7.059 Einheiten
- —Eigenkapitalbeitrag von Apollo: 1,34 Milliarden US-Dollar (Zweidrittelmehrheit)
- —Rückkaufoption für UDR nach Ablauf von fünf Jahren
Die Bestände weisen laut Unternehmensangaben ein durchschnittliches Gebäudealter von 39 Jahren auf und erzielen im Mittel monatliche Einnahmen von 2.058 US-Dollar je Wohneinheit. Konkrete geografische Standorte der einzelnen Wohnanlagen nannten die Partner bislang nicht. Neben der operativen Führung behält UDR zudem eine vertragliche Option, den von Apollo gehaltenen Mehrheitsanteil nach fünf Jahren zurückzuerwerben.
Strategische Ausrichtung und Transaktionsabwicklung
Dave Bragg, Chief Financial Officer von UDR, erklärte, dass die Partnerschaft mit Apollo einen Zugang zu einer kostengünstigen und dauerhaften Quelle für Eigenkapital darstelle. Das Management rechne damit, dass sich der Abschluss positiv auf das operative Ergebnis auswirken werde. Die freigesetzten Mittel beabsichtigt UDR vor allem in wachstumsstärkere Vermögenswerte sowie in allgemeine Unternehmensaktivitäten zu investieren.
Tom Toomey, Chairman, President und CEO von UDR, betonte die strategische Tragweite des Schritts. Die Transaktion stärke die Bilanz, schärfe das Profil des Portfolios und versetze UDR in die Lage, attraktive Marktgelegenheiten flexibel zu nutzen. Zudem profitierten die Aktionäre von der Möglichkeit, Liegenschaften bedarfsgerecht in das Joint Venture einzubringen oder herauszulösen, um langfristig an einer substanziellen Wertschöpfung teilzuhaben.
Begleitet und strukturiert wurde die Vereinbarung durch die Investmentbanken Citigroup Global Markets und Wells Fargo Securities. Der Vollzug des Geschäfts wird für den 29. Oktober erwartet.














