Die Immobiliengesellschaft alstria S.à r.l. hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres 2026 vorgelegt. Das Unternehmen berichtet von stabilen Erträgen, anhaltender Rentabilität sowie einer gestärkten Eigenkapitalbasis. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtszeitraum auf 143,1 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum 146,2 Millionen Euro erzielt worden waren. Der Konzerngewinn für die ersten drei Quartale lag bei 49,0 Millionen Euro.
Der operative Gewinn aus dem operativen Geschäft (Funds From Operations, FFO) nach Abzug von Minderheitsanteilen verzeichnete einen deutlichen Zuwachs. Er stieg von 39,9 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2025 auf 60,1 Millionen Euro im laufenden Berichtszeitraum. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war in erster Linie die konsequente Umsetzung der unternehmenseigenen Zinssicherungsstrategie.
Verbesserte Kapitalstruktur und gesicherte Liquidität
Gestützt durch das positive Nettoergebnis wuchs das Eigenkapital von alstria um 4,6 Prozent auf 1.733 Millionen Euro an, verglichen mit 1.657 Millionen Euro zum 31. Dezember 2025. Zum Stichtag am 30. September 2026 standen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 152,4 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit einer ungenutzten revolvierenden Kreditlinie von 200 Millionen Euro beläuft sich die verfügbare Gesamtliquidität auf 352,4 Millionen Euro.
Die Nettofinanzverschuldung blieb mit 2.434 Millionen Euro im Vergleich zum Jahresende 2025 (2.450 Millionen Euro) weitgehend konstant. Im dritten Quartal 2026 tilgte alstria Hypothekenschulden im Umfang von 16,9 Millionen Euro im Zuge von Immobilienverkäufen. Der Verschuldungsgrad auf Unternehmensebene, gemessen am Verhältnis von Fremdkapital zu Gesamtkapital, verbesserte sich von 59,6 Prozent zum Jahresende 2025 auf 58,4 Prozent.
Vermietungserfolge, Portfoliobereinigung und Ausblick
Der beizulegende Zeitwert des als Finanzinvestition gehaltenen Immobilienbestands belief sich zum 30. September 2026 auf 4.224 Millionen Euro. Dies entspricht einem Durchschnittswert von rund 3.100 Euro je Quadratmeter — ein Niveau, das deutlich unter den Wiederherstellungskosten rangiert. Die Vermietungsleistung erreichte in den ersten neun Monaten 112.000 Quadratmeter, wovon 43.800 Quadratmeter auf Neuvermietungen und 68.200 Quadratmeter auf Vertragsverlängerungen entfielen. Die Neuabschlüsse sichern künftige Mieteinnahmen von 76,7 Millionen Euro.
Auf Transaktionsebene setzt alstria die selektive Veräußerung von Objekten außerhalb des Kernportfolios fort, um Verschuldung abzubauen und Mittel in das Kernportfolio zu reinvestieren. Bis zum Ende des Berichtszeitraums wurden Verkaufsvereinbarungen für vier Immobilien mit einem Gesamtwert von 86,9 Millionen Euro geschlossen, wobei die Erlöse den Bewertungen zum Jahresende 2025 entsprachen. Parallel veröffentlichte alstria geprüfte Nachhaltigkeitsdaten für das Geschäftsjahr 2025. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Unternehmen die Prognose eines Umsatzes von 192 Millionen Euro und eines FFO von 74 Millionen Euro.













