Die ALCARO Invest GmbH, ein auf Logistikimmobilien spezialisierter Projektentwickler der OSMAB Gruppe, treibt die Entwicklung des Log Plaza Frankfurt (Oder) voran. Im September wurde der Bauantrag für Halle C gestellt, welche eine Mietfläche von rund 24.000 Quadratmetern umfassen wird. Nach Fertigstellung der Halle C wird der gesamte Logistikpark eine Fläche von etwa 170.000 Quadratmetern erreichen.
Ein wesentlicher Teil der Flächen ist bereits belegt: Rund 94.000 Quadratmeter in Halle B sind vermietet und werden künftig von einem international tätigen Onlinehändler für dessen Logistikprozesse genutzt. Für weitere potenzielle Mieter stehen derzeit Flächen in der bereits fertiggestellten Halle A sowie in der geplanten Halle C zur Verfügung. Das Areal ist zudem für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus genehmigt, was den Standort für Nutzer mit erhöhten Anforderungen an Lager- und Brandschutzkonzepte qualifiziert.
Markus Kroner, Geschäftsführer der ALCARO Invest GmbH, hebt die Erreichung eines wichtigen Meilensteins durch die Vermietung der 94.000 Quadratmeter hervor. Er unterstrich, dass mit Halle C die Entwicklung konsequent fortgeführt werde, um zusätzliche, flexibel nutzbare Flächen für Unternehmen zu schaffen, die ihre Logistik im Großraum Berlin oder entlang der europäischen Ost-West-Achse erweitern möchten. Diese strategische Ausrichtung reflektiert die Anforderungen des modernen Warenverkehrs.
Konzeption und Infrastruktur
Arne Haeger, Projektleiter der ALCARO Invest GmbH, betonte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt (Oder), die eine zügige Umsetzung der weiteren Planungsschritte ermöglicht. Das bewährte Konzept des Gesamtstandorts wird auch in Halle C fortgeführt, inklusive der Auslegung für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus. Die Anordnung der drei Hallen auf dem gleichen Höhenniveau ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Flächennutzung, indem bei Bedarf eine infrastrukturelle Verknüpfung der Gebäude für größere zusammenhängende Anmietungen realisiert werden kann.
Das Energiekonzept des Standorts sieht Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen vor, ergänzt durch eine Wärmeversorgung mittels Wärmepumpen und Fußbodenheizung. Die Infrastruktur wird durch Ladepunkte für Pkw und Fahrräder abgerundet. Ein Ladehub für elektrisch betriebene Lkw befindet sich auf dem Gesamtareal in Umsetzung.
Strategische Lage und Arbeitskräftepotenzial
Frankfurt (Oder) liegt direkt an der Autobahn A12/E30 und ist somit Teil einer der wichtigsten europäischen Ost-West-Verkehrsachsen, mit einer Erreichbarkeit von Berlin in etwa einer Stunde und Warschau in rund vier Stunden. Eine zusätzliche Stärke des Standorts ist die direkte Schienenanbindung an wichtige deutsche und niederländische Überseehäfen über das KV-Terminal Frankfurt (Oder), welches vom polnischen Unternehmen PCC Intermodal betrieben wird. Diese multimodale Anbindung macht Frankfurt (Oder) für den Warenverkehr zwischen Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa von Bedeutung.
Die Standortwahl wird auch durch die Verfügbarkeit von Arbeitskräften gestützt. Im Zuge der Anmietung von Halle B konnte der dortige Nutzer innerhalb von rund acht Wochen knapp 400 neue Mitarbeitende für den Standort gewinnen, was die Leistungsfähigkeit des lokalen Arbeitsmarktes unterstreicht.
- —Lage an der Autobahn A12/E30 als Teil der europäischen Ost-West-Achse.
- —Direkte Schienenanbindung an Überseehäfen über das KV-Terminal Frankfurt (Oder).
- —Eignung für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus.
- —Hohe Flexibilität durch Infrastruktur und Energiekonzept.














